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Schulprofil

Lage, Ursprung und Name der Schule

Am nördlichen Stadtrand, eingebettet in das Naherholungsgebiet mit Paderaue, Schützenplatz und Fischteiche liegt die Grundschule Overberg, eine katholische Bekenntnisschule der Stadt Paderborn. Sie wurde 1952/53 als achtklassige Volksschule mit finanzieller Unterstützung durch den amerikanischen Mc-Cloy- Hilfsplan errichtet und stand auch als Beispiel- und Übungsschule der Pädagogischen Lehrerausbildungsakademie am Fürstenweg zur Verfügung.

Die Schule wurde nach Bernhard Heinrich Overberg benannt, einem bedeutenden und erfolgreichen Pädagogen, der um die Wende zum 19. Jahrhundert vom Münsterland aus als Neugestalter des Volksschulwesens in Westfalen wirkte. Geprägt von einem tiefen christlichen Glauben war sein Anliegen die Bildung aller Kinder, da noch keine allgemeine Schulpflicht bestand. Besondere Verdienste erwarb er sich um die Lehrerbildung und den Lehrerstand. In unermüdlicher Sorge bemühte er sich um fortschrittliche und sinnvolle Lehrmethoden. Das von ihm verfasste ABC - Buch vertrat die damals fortschrittlichste Leselernmethode. Bernhard Overberg wurde der „Lehrer der Lehrer“ genannt.

Der Name der Schule verpflichtet alle Lehrer und Lehrerinnen und sonstigen MitarbeiterInnen in seinem Sinne zu wirken und zu arbeiten.

Weitere Informationen zu Bernhard Heinrich Overberg

"Geh mit dem Verwerfen des Alten sowohl als mit dem Einführen des Neuen behutsam und langsam zu Werke. Versuche müssen hier gewöhnlich entscheiden, welches das Bessere ist, aber oft genug und auf die rechte Weise angestellte Versuche!“ (B. Overberg).

Auch nach Umwandlung der Volksschule in eine Grundschule (Mitte der 60-er Jahre) und nach der Integration der Pädagogischen Hochschule in die Gesamthochschule am anderen Ende der Stadt blieb unsere Schule weiterhin Ausbildungs- und Praktikumsschule von hoher Akzeptanz. Studenten und Studentinnen der Universität, der Fachhochschule für Sozialpädagogik, studierende Theologen des Priesterseminars und Lehramtsanwärter und Lehramtsanwärterinnen des Studienseminars absolvieren bei uns ihre Praktika bzw. Ausbildungsjahre und erfahren durch die Mentoren und Mentorinnen eine qualifizierte und engagierte Betreuung. Allen Neuerungen der Methodik und Didaktik stehen wir offen gegenüber. Jedoch hinterfragen wir sie stets kritisch im Hinblick auf die positiven Auswirkungen in der täglichen schulischen Arbeit und die möglichen Auswirkungen auf das Wohl der uns anvertrauten Kinder. Wir halten die Fortbildung in allen Bereichen des Unterrichts und der Erziehung für notwendig und selbstverständlich.

 

Christlicher Glaube als Fundament der Erziehung und Bildung

Als katholische Schule ist unsere Erziehungsaufgabe am katholischen Glauben orientiert. Wir wollen die Kinder zu christlichem Denken und Handeln anleiten, zur Toleranz gegenüber Menschen anderen Glaubens und anderer Nationalität. Wir brauchen immer den Anderen, denn ohne Beziehung zu dem Mitmenschen kann der Mensch nicht leben. Wir brauchen dazu als Basis aber auch das Wissen über die Bibel, kirchliches Leben und das Vorhandensein anderer Religionen.

Der katholische Religionsunterricht ist für alle Schüler und Schülerinnen verbindlich und wird grundsätzlich im Klassenverband erteilt. Immer soll das Kind in seiner speziellen Individualität mit Kopf, Herz und Hand gefordert, gefördert und behandelt werden. Das Wohl des Kindes steht bei jeder Entscheidung an erster Stelle. Unsere Kinder sollen lernen, ihrem Mitmenschen, den Tieren und Pflanzen und allen anderen Dingen rücksichtsvoll und mit großer Verantwortung zu begegnen. Grundlegende Bausteine für ihre Hilfsbereitschaft und Mitverantwortung für den Nächsten werden gelegt durch unser Hilfsprojekt für Kindergartenkinder in Leribe in Lesotho, für die wir seit 1984 ein treuer und verbindlicher Partner sind.

 

Das Signet – Der Baum 

Baum

Seit jeher verbinden wir das Bild vom Baum mit dem menschlichen Leben. Der Baum ist zugleich Symbol für stetes Wachstum, permanente Ausdauer, lange Lebensdauer, ewige Hoffnung, vielfältigen Schutz und vertraute Geborgenheit. Im Baum drücken sich aber auch die unbändige Kraft, die Stärke und die Schönheit aus. Er bietet Schatten, Ruheplatz, Wohnung und Nahrung.

Der Mensch ist ähnlich wie der Baum niemals endgültig fertig. Er wächst und reift heran. Der Baum ist an die Erde gebunden. Jedes Jahr wiederholt sich das Wachstum vom Aufkeimen der Blätter im Frühling und dem Fallen der Blätter im Herbst.

Unsere Schule ist sehr anschaulich mit einem festverwurzelten Baum zu vergleichen, der seine Kraft aus seinen tiefen Wurzeln und seinen Schutz durch den festen Stamm erfährt. Ähnlich wie die verzweigten Äste, so tragen viele zum Gelingen unserer täglichen Arbeit  bei. Bewährtes festhalten, um daraus auch Kräfte zu schöpfen und Neues zum Blühen zu bringen, dient somit als Grundlage unseres Schulprogramms.

Ähnlich wie dem Baum, der niemals fertig ist, so wird es auch den Kindern der Overbergschule gehen. Sie werden wachsen und reifen. Auf ihrem Weg durch die Grundschulzeit können wir ihnen ein Rüstzeug mitgeben an Stärke, Selbstvertrauen, an Verständnis und Toleranz gegenüber anderen und an Können und sozialem Lernen. 

 
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